Kultur und Arbeit

Das Projekt "Kultur und Arbeit", gemeinsam durchgeführt vom Institut für Bildung und Kultur (IBK) in Remscheid und dem  Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft (IfK) in Bonn von 1999 bis 2002 widmete sich in einem breiten Forschungs- und Diskussionsprozess der Rolle von Kunst, Kultur und Bildung angesichts der sich beschleunigenden Veränderung der Arbeitswelt und konkretisierte diesen Wandel anhand von Beispielen. Möglichkeiten des Transfers von kultureller Arbeit und künstlerischer Kreativität in den Arbeitssektor wurden erprobt. Dazu setzte das Projekt drei thematische Schwerpunkte:

  1. Die Einbindung kultureller Bildung in die Diskussion über die zukünftige Tätigkeits- oder Arbeitsgesellschaft;
  2. die Sammlung und Auswertung von Modellen kulturellen Kompetenztranfers und
  3. die Durchführung von Qualifizierungsseminaren und Entwicklung von Inhalten kultureller Bildung.

Der Dokumentationsband spiegelt die Bandbreite und Vielfalt der dokumentierten konkreten Praxiserfahrungen wider. Er spannt den Bogen von der theoretischen Reflexionen über Erfahrungsberichte von Künstlerinnen und Künstlern bis zu Erfahrungsberichten aus Unternehmen wie Siemens, Beiersdorf, Krupp/VDM und BWS.

Literaturhinweis:
"Kultur. Kunst. Arbeit - Perspektiven eines neuen Transfers"
erschien als Band 60 der Reihe Dokumentationen der Kulturpolitischen Gesellschaft, ISBN 3-923064-79-9 bzw. ISBN 3-89861-186-8 (Klartext Verlag), 339 Seiten, 16,00 €.