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Teilhabe an Kunst und Kultur ist ein unverzichtbar Teil der Allgemeinbildung. Kulturelle Bildung bietet, über künstlerische Produkte und Prozesse hinaus, vielfältige Erfahrungs- und Reflexionsmöglichkeiten sowie ein eigenes Methodenspektrum. Im künstlerischen Handeln wachsen Respekt vor den Eigenarten des Materials, der Gegenstände, Themen und Partner. Das Erleben ganzheitlicher, sinnlich erfahrbarer Ausdrucks- und Lernformen ermöglicht zugleich Prozesse der (Selbst-)Erkenntnis, der Begegnung und der Verständigung. Kulturelle Bildung befähigt so den einzelnen Menschen, komplexe gesellschaftliche Veränderungen nicht nur zu begreifen, sondern sich darin zu orientieren und sie aktiv zu gestalten. Dadurch schafft Kulturelle Bildung die Voraussetzung, damit Menschen der Zugang und die Aneignung des sich ständig erweiternden kulturellen Erbes der Menschheit an symbolischem Material in Kunst, Wissenschaft und sozialen Strukturen gelingen kann. Mit seinen Aktivitäten möchte das Institut für Bildung und Kultur dazu beitragen, daß mehr Menschen dieses Wahrnehmungs- und Gestaltungspotential aktiv nutzen können. Dieser im weitesten Sinne "interkulturelle" Arbeitsansatz des IBK eröffnet Möglichkeiten, als Vermittler und Übersetzer zwischen unterschiedlichen kulturellen Systemen und Sprachen in dieser Gesellschaft aufzutreten. An den Schnittpunkten von Kultur und Arbeit, Technik und Kunst, kognitiven und intuitiven Prozessen, sowie zwischen unterschiedlichen Kulturen und Generationen setzt die Forschungs- und Entwicklungsarbeit des IBK an. Schwerpunkte waren bzw. sind Forschungs- und Modellvorhaben zu folgenden Themenbereichen:
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